Nutzungen



Variante I

Nutzungen, bei denen die typische schädliche Wirkung und die Problemstellung darin bestehen, eine Verschmutzung (pollution) des Meeres zu verhüten. Prototypisch ist die marine Gewinnung von Kohlenstoffen (Erdöl, Erdgas). Es geht insoweit um das allgemeine und „klassische“ Umweltschutzziel der Verhütung, Verringerung und Überwachung der Verschmutzung der Meeresumwelt.

Nutzung Ursache Wirkung
1. Schifffahrt (Handelschifffahrt) • Öl, Chemikalien, sonstige Schadstoffe, Schiffsabwasser, Schiffsmüll, Antifoulingfarben

• Schiffsunfälle
• Verschmutzung
2. Erdöl- und Erdgasexploration und -gewinnung • Öl

• Bohrklein, Schmier- und Betriebsstoffe
• Verschmutzung
3. Verlegung und Betrieb unterseeischer Rohrleitungen • Öl • Verschmutzung
4. Einbringen (dumping) und Abfallbeseitigung (disposal of waste) • Industrieabfälle, Baggergut, inerte Stoffe natürlichen Ursprungs, Klärschlämme, Schiffsabwasser, Schiffsmüll • Verschmutzung
5. Aktivitäten an Land:

• Industrie
• private Haushalte
• Verkehr
• Landwirtschaft
• unmittelbare Einleitungen: Mündungs-Rohrleitungen, Einbringen an der Küste oder von der Küste aus

• mittelbare Einleitungen: Flüsse, Kanäle oder sonstige Wasserläufe

• Emissionen von auf dem Lande gelegenen Quellen, die durch die Atmosphäre transferiert werden
• Verschmutzung (einschließlich Eutrophierung)
Tabelle 1: Verhütung, Verringerung und Überwachung der Verschmutzung (pollution) der Meeresumwelt


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